Herzschmerzen am Valentinstag

Böse Zungen würden jetzt behaupten der Tag der Verliebten, wie wir ihn heute kennen, wurde von den Blumenhändlern und der Mode – und Schmuckbranche geschaffen, um den Umsatz zu steigern. Dabei ist der Namensgeber des heutigen Valentinstag ein Heiliger, der im 3. Jahrhundert nach Christus im römischen Reich lebte und Paare nach der christlichen Tradition traute. Damit verstieß er jedoch gegen die damals herrschenden römischen Gesetze und wurde am 14. Februar 269 n. Chr. in Rom hingerichtet.

Heiliger Valentin

200 Jahre später sprach Papst Gelasius Valentin heilig und der Valentinstag am 14. Februar wurde geboren.

Herzinfarkt durch Trauer?

Nicht für jeden ist der Valentinstag ein Tag der Freude. Viele werden an Ihren verlorenen Partner erinnert und das Herz schmerzt. Die Symptome können soweit gehen, dass Betroffene in Krankenhäuser mit dem Verdacht auf einen Herzinfarkt eingeliefert werden:

Akut einsetzender, anhaltender Schmerz z.B.:

hinter dem Brustbein, links in der Brust, ausstrahlend in linken Arm, linke Schulter, Hals/Unterkiefer/Rücken

begleitet von:

Schweißausbrüchen, Übelkeit, Erbrechen, Todesangst, Atemnot und Unruhe.

Im Krankenhaus weist dann auch das abgeleitete EKG typische Zeichen auf und auch die Herzenzymwerte sind verändert. Also schnell ins Herzkatheter – Labor.

Doch die Untersuchung zeigt: Kein verstopftes Gefäß im Herzen, sondern alles offen!

Das Broken-Heart-Syndrom, auch als Stress-Kardiomyopathie bekannt, wird diagnostiziert.

Was löst das Broken-Heart-Syndrom aus?

Streit, Verlust oder Trennungen von Partnern oder nahestehenden Menschen führt zu psychischem Stress. Stress wiederum aktiviert unser vegetatives Nervensystem, so dass Stresshormone vermehrt ausgeschüttet werden, die am Herzen, wie Wissenschaftler vermuten, eine Überreizung und Verkrampfung des Herzens vor allem an der Spitze auslösen. Die Symptome ähneln dem eines Herzinfarkts und wurden erstmals in einer Studie von japanischen Wissenschaftlern um Herrn Matsuoka im Jahr 2000 untersucht.

Achtet auf oben genannte Zeichen und ruft unter „112“ den Rettungsdienst, denn bei Herzkrankheiten zählt jede Sekunde.

Bleibt gesund und für alle Verliebten, die Erste-Hilfe praktisch üben wollen, empfehlen wir unsere Erste-Hilfe-Kurse.

Glück auf !

 

Fabian Nehls vom Ruhrmedic Team

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